Nach dem Zusammenbruch der DDR wurde nach über 65 Jahren endlich ein demokratisches Gesetz geschaffen. Vor der Neubildung von Bundesländern auf dem Gebiet der ehemaligen DDR wurde die "Satzung des Feuerwehrverbandes der DDR" verabschiedet. Diese war gültig bis zur Einheit Deutschlands das "Gesetz über den Brandschutz und die Hilfeleistung der Feuerwehren bei Unglücksfällen und Notständen im Freistaat Sachsen (Sächs. BrandschG) vom 2.Juli 1991" in Kraft trat.
Nach dem Zusammenbruch der DDR wurde nach über 65 Jahren endlich ein demokratisches Gesetz geschaffen. Vor der Neubildung von Bundesländern auf dem Gebiet der ehemaligen DDR wurde die "Satzung des Feuerwehrverbandes der DDR" verabschiedet. Diese war gültig bis zur Einheit Deutschlands das "Gesetz über den Brandschutz und die Hilfeleistung der Feuerwehren bei Unglücksfällen und Notständen im Freistaat Sachsen (Sächs. BrandschG) vom 2.Juli 1991" in Kraft trat.
Die Stadt Meerane hat dann, aufbauend auf das "Sächs. BrandschG" eine für das Stadtgebiet gültige Feuerwehrverordnung "Satzung der FFw Meerane" herausgegeben. Welche u.a. vorsieht, den Leiter der Feuerwehr und seine Stellvertreter von den Kameraden zu wählen. Stadtbrandmeister und Wehrleiter war bis 1994 Kamerad Brandinspektor Frank Lenk. Seine Stellvertreter waren in dieser Zeit Kam. Bernd Geidel und Frank Dietzschkau.
Auch ist die Feuerwehr Meerane, seit Gründung des Feuerwehrverbandes, Mitglied im selbigen. Dessen Vorsitzender Kamerad Bi. Frank Lenk, bis 1994 war.
Die Abteilung F beim VPKA wurde aufgelöst. Seit dieser Zeit gibt es einen Kreisbrandmeister welcher im Landratsamt seinen Arbeitsplatz hat. Von 1991-1994 war Kamerad Heinz Hartmann Kreisbrandmeister, seit der Kreisreform Kam. Reimann aus Hohenstein- Ernstthal.
Kamerad Heinz Hartmann ist seitdem stv. Kreisbrandmeister. Von September 1994 bis Dezember 2003 war er ausserdem noch Stadtbrandmeister und Wehrleiter der Fw. Meerane. Er löste Kamerad Heiko Braun, welcher das Amt ein halbes Jahr kommissarisch inne hatte und in dieser schweren Zeit die Wehr vorbildlich führte, ab.
Seit dem 1.1.2003 ist Kamerad Kai Götze Wehrleiter. - Erstmals direkt durch die Kameraden gewählt. Ausserdem wird das Amt jetzt Ehrenamtlich durchgeführt. Das machte auch die Wahl zweier Stellvertreter erforderlich.
Unter der Leitung von Kamerad Frank Lenk, in Verbindung mit der Stadt Meerane welcher ein besonderer Dank hiermit ausgesprochen sei, wurde die Wehr auf den Stand der Technik gebracht. So wurde im Jahre:
* 1991 -ein fabrikneuer Einsatzleiterwagen (ELW 1) Typ Opel Kadett 1,6 D
* 1992 - eine fabrikneue Drehleiter "IVECO- Magirus" DLK 23-12
* 1992 - ein fabrikneuer Einsatzleiterwagen (ELW 2) Typ Mercedes- Benz 300(damals ELW2, nach jetziger Norm ELW1 bzw. ELF1)
* 1994 - ein fabrikneues Löschfahrzeug (LF 16/12) mit Ziegler- Aufbau auf Mercedes- Benz 1224 Fahrgestell, ein fabrikneuer Mannschaftstransportwagen (MTW) vom Typ VW Transporter
* 1994 - ein als Rüstwagen 2 (RW 2) umgebautes Löschfahrzeug mit Ziegler- Aufbau auf Mercedes- Benz 1113 Fahrgestell, Geschenk der Partnerstadt Lörrach
* 1996 - ein Einsatzleitwagen ELW 1 Typ Ford Mondeo; den Opel Kadett bekam die FFw Wolkenburg
Weiterhin bekamen die Kameraden neue Einsatzbekleidung von der Firma Wattana "Modell Meerane" . Im Frühjahr 1994 bekam jeder Kamerad einen blauen Bundeswehrpullover und neue Hemden von der Firma Ziegler. Kameraden, welchen die Uniform nicht mehr paßte oder noch die noch keine hatten, wurden mit einer neuen Uniform der Firma Ziegler ausgestattet. Dies gilt in erster Linie für die Kameraden des 1. Löschzuges, welcher sein 110jähriges Bestehen 1994 feierte.
Zum gleichen Zeitpunkt wurden neue Feuerwehrhelme der Firma Dräger/GALLET, Atemschutzmasken von Dräger "Modell Panorama Nova" und Preßluftatmer PA 80 und PA 94, beides Überdrucksysteme beschafft.
Unter Leitung von Stadtbrandinspektor Frank Lenk wurde der letzte große Umbau des Gerätehauses in der Schrötergasse durchgeführt. Es wurden Räume zu einen großen Schulungsraum umfunktioniert, weiterhin wurde eine Atemschutzwerkstatt mit einer kompletten Füllstation der Firma Dräger mit Atemluft Kompressor DK 15-300 für PA- Flaschen. Weiterhin wurden zwei Büros für den Stadtbrandmeister und hauptamtliche Kräfte geschaffen.
All diese Anschaffungen können jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass auch weiterhin Investitionen in grösserem Umfang getätigt werden müssen um die Sicherheit der Bürger weiter zu gewährleisten. Gemessen an gleichgrossen Feuerwehren in den alten Bundesländern besteht nach wie vor Nachholebedarf. Es sind auch oft nur Kleinigkeiten die fehlen, die aber das Leben eines Feuerwehrmannes wesentlich vereinfachen und sicherer machen. ... Und leider auch Geld kosten.