Innerhalb von nur sechs Minuten war das Löschfahrzeug 20/16 am Einsatzort. Aus dem Dachgeschoß des dreigeschoßigen Wohn- und Geschäftshauses drang dichter Rauch. Es musste davon ausgegangen werden, dass sich noch Personen im Gebäude aufhalten. Der Angriffstrupp musste gewaltsam die Haustür öffnen, um in das Gebäude vorzudringen.
Der Trupp fand das erste Obergeschoß völlig verqualmt vor. Währenddessen wurde ein Überdrucklüfter in Stellung gebracht und in Absprache mit dem Trupp in Betrieb genommen. An der Außenseite des Gebäudes wurde eine Steckleiter in Stellung gebracht, um mögliche Personen zu retten und eine Anleiterbereitschaft für den Angriffstrupp herzustellen.
Nach kurzer Suche war klar: Es befanden sich keine Bewohner mehr im Gebäude. Das Feuer war bereits erloschen. Vermutlich brachte ein geplatztes Aquarium die Flammen zum ersticken. Das Wohnzimmer zeigte starke Brandspuren und Verrußung. Im ganzen Gebäude bedeckt schwarzer Ruß Wände und Decken. Die Wohnung ist vorerst unbewohnbar. Zwei Katzen und einige Reptilien und Fische verendeten vor dem Eintreffen der Feuerwehr im Brandrauch und konnten nicht mehr gerettet werden. Verletzt wurde niemand. Zur Restablöschung wurde eine Wärmebildkamera eingesetzt. Die Polizei ermittelt zur Ursache.
Dieser Bericht wurde nachträglich geändert. Beim Aquarium handelte es sich um ein Terrarium. Wir bitten diesen Fehler zu entschuldigen.
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