Am Einsatzort war das Treppenhaus des sechsgeschossigen Plattenbaus komplett verraucht. Mehrere Bewohner wurden aufgefordert in ihren Wohnungen zu verbleiben und die Türen verschlossen zu halten. Ursache für den Rauch war ein Brand im Keller des Gebäudes. Unter Atemschutz ging ein Trupp mit einem C-Rohr zur Brandbekämpfung ins Untergeschoss vor.
Nach dem Öffnen der Kellertür drang nochmals massiv Rauch in das Treppenhaus. Zur Belüftung öffnete ein weiterer Trupp im Treppenhaus die Fenster und brachte einen Überdrucklüfter in Stellung.
Der Kellerraum stand bereits vor der Brandbekämpfung etwa zehn Zentimeter unter Wasser. Das Feuer war zunächst nicht zu lokalisieren. Selbst nach dem Einsatz einer Wärmebildkamera war kein Brandherd zu finden. Die Ursache dafür war eine geplatzte Trinkwasserleitung. Dieses Wasser löschte den Brand fast vollständig. Ein kurzer Wasserstoß des ersten Trupps an die Decke gab den Feuer dann vermutlich den Rest. Der eigentliche Brandherd befand sich in einem Kellerverschlag. Dort brannten Matratzen und alte Reifen.
Außerdem wurde eine Evakuierung der betroffenen zwei Hausaufgänge vorbereitet, war dann aber nicht mehr nötig. Im Gebäude wurden Strom und Wasser abgestellt.
Zur Ursache ermittelt die Polizei. Eine vorsätzliche Brandstiftung kann nicht ausgeschlossen werden. Der Sachschaden ist unbekannt. Eine Person wurde durch den Rettungsdienst ambulant behandelt. In diesem Jahr war es bereits der zweite Kellerbrand in diesem Wohnblock.
Presse:
Freie Presse: Wieder brennt ein Keller am Remser Weg sz-online: Feuerteufel zündelte im Wohnhaus
Meerane – Kellerbrand in Mehrfamilienhaus
(He) In einem Wohnblock auf der Remser Straße kamen Feuerwehr und Polizei am Samstagabend zum Einsatz. Aus noch ungeklärter Ursache war im Keller des Hauses gegen 22.45 Uhr ein Feuer ausgebrochen. Ein Großteil der Mieter hatte die Wohnungen beim Bemerken des Rauches die Wohnungen verlassen. Die Kameraden der Feuerwehr konnten den Brand schnell löschen und eine Ausdehnung des Feuers verhindern. Mit Belüftern wurde vor allem die starke Rauchentwicklung bekämpft. Eine Evakuierung der in ihren Wohnungen Verbliebenen war nicht notwendig. Durch das Feuer wurde niemand verletzt, die Bewohner konnten gegen Mitternacht wieder in ihre Unterkünfte zurück. Brandursachenermittler haben ihre Tätigkeit aufgenommen, die Kriminalpolizei ermittelt wegen schwerer Brandstiftung. Schadensangaben liegen noch nicht vor.
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