ZertrümmertAm späten Samstagnachmittag (26.5.2007) kam es aus bisher ungeklärter Ursache zu einem folgenschweren Unfall auf der Autobahn 4 bei dem insgesamt drei Personen verletzt wurden. Zwischen den Anschlussstellen Glauchau-West und Glauchau-Ost fuhr ein PKW Opel auf einem vor ihm fahrenden PKW Renault auf.
Durch den Aufprall wurde der PKW Renault in die Mittelleitplanke geschleudert und blieb völlig zertrümmert auf dem linken Fahrstreifen liegen. Der PKW Opel rutschte durch den Unfall in ein rechts angrenzendes Feld.
Gegen 17.45 Uhr wurde die Feuerwehr Meerane durch die Rettungsleitstelle Zwickau Zum "Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person" zusammen mit Christoph 46 und zwei weiteren Rettungswagen alarmiert.
AufgefahrenKurz nach dem Eintreffen der ersten Kräfte an der Unfallstelle wurden sofort umfangreiche Sicherungsmaßnahmen eingeleitet um den Eigenschutz der Einsatzkräfte zu gewährleisten. Eine schwerstverletzte Person im PKW Renault wurde durch die anwesenden Rettungsdienstmitarbeiter bereits versorgt. Der Verdacht einer eingeklemmten Person bestätigte sich nicht. Durch die Feuerwehr Meerane wurde weiterhin der Brandschutz an der Einsatzstelle mittels Schnellangriffseinrichtung des LF 16/12 sichergestellt. Am PKW Opel wurde zeigleich die Batterie abgeklemmt. Ein weiterer Notarzt kam mit einem Notartzteinsatzfahrzeug hinzu.
Die Einsatzkräfte unterstützten bei der Rettung der schwerstverletzten Person aus dem PKW Renault. Sie wurde wenig später mit dem Rettungshubschrauber Christoph 46 in eine Klinik geflogen.
Im weiteren Verlauf wurde die stark verschmutzte Fahrbahn durch die Feuerwehr Meerane gereinigt.
Für die Dauer der Rettungsarbeiten und der Unfallaufnahme wurden zwei Fahrspuren in Richtung Chemnitz gesperrt. Es bildete sich ein langer Stau. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden.